Shin-Chan: Meine Sommerferien mit dem Professor im Test

In meiner Jugend war ich begeisterter Fan von Shin-Chan. Irgendwann hatte sich diese Begeisterung dann verloren und ich habe das Franchise eigentlich lange nicht mehr wahr genommen. Dabei war ich im Sommer etwas erstaunt als der Titel Shin-Chan: Meine Sommerferien mit dem Professor erschien und wusste sofort, das muss ich haben! 

Ich wusste allerdings nicht was mich erwartet, denn Shin-Chan: Meine Sommerferien mit dem Professor ist ein geistiger Nachfolger der Boku no Natsuyasumi-Reihe. In diesen Spielen begleitet der Spieler ein japanisches Kind durch die Sommerferien im ländlichen Japan. Actionreich kann man hier also nicht wirklich sagen, ich würde eher einen Vergleich zu einem gemütlicheren Animal Crossing ziehen. 

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In Shin-Chan: Meine Sommerferien mit dem Professor begleiten wir also die Familie Nohara bei einem Trip in eine ländliche Stadt namens Asso. Dort wohnt die Familie bei einer alten Freundin der Mutter. Auf dem Weg in die Stadt macht die Familie Bekanntschaft mit einem scheinbar nicht ganz sauberen Professor Akuno. Dieser leiht der Familie für den Urlaub eine spezielle Kamera. Alles geknipste, wird als Zeichnung ausgedruckt. Nun gut heutzutage könnte man solche Spielereien leicht auf dem Smartphone mittels Filter haben aber in diesem Spiel ist diese Kamera notwendig.

Shin-Chan hat fortan stets diese Kamera zur Hand und dokumentiert bzw. kommentiert die Erlebnisse während der Sommerferien. Dabei können wir stets auswählen, ob die Kommentare sachlich oder persönlich sein sollen. Erklärt sich von selber, dass die persönlichen Erläuterungen von Shin-Chan lustiger ausfallen.

Den Großteil des Spiels verbringen wir damit Insekten zu fangen oder Fische zu angeln. Dies hat auch noch den Nebeneffekt, dass wir uns ein kleines Taschengeld verdienen können, zumindest für das Verkaufen der richtigen Fische. Darüber hinaus können wir uns noch als Kinderjournalist versuchen und Storys in der örtlichen Zeitung veröffentlichen. Allerdings machen wir die meiste Zeit wirklich worauf wir gerade Lust haben, daher der anfangs von mir gezogene Vergleich mit Animal Crossing.

Natürlich erleben wir auch eine kleine Geschichte mit Shinnosuke in der Hauptrolle. Allerdings finde ich, dass der Humor der Vorlage nicht zur Gänze getroffen wurde. Das Spiel ist zwar durchwegs unterhaltsam was die Gags angeht, allerdings hätte es noch etwas besser gehen können. Nun gut ich meckere hier allerdings auf hohem Niveau. 

Im weiteren Spielverlauf treiben dann auch noch Dinosaurier ihr Unwesen in der Stadt, denn der Professor hat es geschafft, mithilfe einer Zeit Maschine Dinosaurier in die Gegenwart zu holen. 

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Was man dem Spiel sonst noch ankreiden könnte, wären die fixen Kamera Perspektiven alá Resident Evil 1. Klar wäre ein freies Erkunden der Landschaft in einer 3rd Person Ansicht besser geworden, doch auch mit den starren Perspektiven zeigt sich das Dorf Asso von seiner schönsten Seite. 

Mochten wir:

  • Bombastische Grafik die direkt aus dem Anime entsprungen sein könnte
  • Tolle Sound Kulisse
  • Sympathische Charaktere

Mochten wir nicht:

  • Gen Ende hin etwas zäh
  • Manchmal etwas verwirrend

Gut ich bin jetzt kein langjähriger Fan des Franchise, immerhin wusste ich gar nicht, dass es von dem Anime Shin-Chan mittlerweile 877 Episoden gib, was für mich heißt, dass ich viel Nachholbedarf habe.

Zwar zieht sich der Weg zum Finale wie Kaugummi, doch ich war während der Spielzeit doch recht gut unterhalten und kann Shin-Chan: Meine Sommerferien mit dem Professor doch all jenen empfehlen, welche es gerne mal etwas ruhiger angehen lassen möchten.

Wertung

7/10

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