Oniken für die Nintendo Switch im Test

Nachdem wir bereits Odallus: The Dark Call vom Entwickler JoyMasher getestet haben, geht es nun an Oniken.

Die ältere Generation wird sich wohl noch erinnern. Action Kracher wie Contra oder Ninja Gaiden haben den Weg für Spiele mit Charakterentwicklung, Explosionen und auch etwas mehr Blut geebnet. Genau in diese Richtung schlägt Entwickler JoyMasher mit seinem erstmals 2014 veröffentlichten Titel Oniken ein. Nun, ein paar Jährchen später, können wir das Action Spektatkel auch auf der Nintendo Switch spielen. 

Angesiedelt ist Oniken in der nahen Zukunft, die bösartige Organisation, welche auch namensgebend für das Spiel ist, regiert die Welt mit eiserner Hand. Wir schlüpfen in die Rolle von Zaku, einem wohl bekannten Söldner, welcher vom Widerstand angeheuert wird, um das Regime zu stürzen. Als Zaku müssen wir uns nun durch Sechs verschiedene Levels kämpfen. Die Geschichte wird anhand kurzer Videosequenzen erzählt, welche stets vor einem Level abgespielt werden, auch Voiceovers werden uns nicht geboten.

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Vom Gameplay her bleibt Oniken recht klassisch. Zaku ist mit einem Schwert ausgerüstet… Ende. Nun gut ganz so ist es nicht, immerhin gibt es noch als verfügbare Upgrades Granaten, sowie ein Schwert Upgrade, welches für einige Zeit erhöhte Reichweite bietet, allerdings war es das nun wirklich. Genretypisch sind die Levels, durch welche wir uns im klassischen Sidescroll bewegen, nicht nur gefüllt mit Gegnern, sondern auch gespickt mit Fallen und Abgründen. Ab und an dürfen wir auch ans Steuer eines Hoverbikes, dieses bewegt sich selbstständig von links nach rechts. Uns bleibt es überlassen Hindernissen auszuweichen und Gegner über den Haufen zu schießen. In den recht großen Levels warten stets ein Sub-Boss sowie ein richtiger Bosskampf auf uns. Je nachdem wie gut wir uns beim durchlaufen anstellen, wird dieser Kampf mit der verbliebenen Energie leichter oder schwerer, denn wir verfügen nur über drei Leben, sind diese aufgebraucht müssen wir von vorne beginnen.

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Auch wenn Oniken nur mit Sechs Leveln aufwartet, wird versucht für Abwechslung im Setting zu sorgen. Mal sind wir auf einem Luftschiff, mal in einer eisigen Festung. Allerdings wiederholen die Hintergründe sich nach einiger Zeit, und werden bestimmt niemanden in staunen versetzen. Zwar wird kaum jemand direkt beim ersten Durchlauf Oniken auf Anhieb durchspielen, doch hat man mal etwas Ahnung, sollte ein Durchlauf in rund einer Stunde durchaus möglich sein. 

Wertung:

7/10



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