Odallus: The Dark Call im Switch Test

Eine Ode an die 8-Bit Ära

Spielt man schon etwas länger Videospiele, fällt einem beim ersten Blick, welchen man auf Odallus: The Dark Call wirft, auf, dass der Stil und die Farben einem bekannt vor kommen. Damit könnte man auch Recht haben, handelt es sich bei Odallus: The Dark Call wohl um eine liebevolle Hommage an die guten alten 8-Bit Castlevania Spiele, welche es in sich hat. Wir übernehmen die Rolle von Haggis, einem alten Krieger, welcher sich nichts sehnlicher wünscht, als in Frieden zu leben. Doch wie wir schon vermuten, ist Essig mit Frieden, als Haggis´Heimatdorf von Dämonen niedergebrannt wird und sein Sohn der Dunkelheit anheim fällt, für Haggis Grund genug noch einmal zum Schwert zu greifen und die dämonischen Horden zu bekämpfen. Wobei beim Schwert alleine bleibt es nicht, denn im Spielverlauf finden wir so einiges an Waffen, wie etwa Wurfäxte oder Fackeln. Äxte fliegen in gerader Linie voraus, während Fackeln den Boden in Brand setzen. Das kennen wir so auch aus dem Vorbild.

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Dieses extra Arsenal ist auch gleich der Schlüssel um in Odallus: The Dark Call erfolgreich bestehen zu können. Besonders zu Spielbeginn, wenn unser Schwert noch recht schwach ist, empfiehlt es sich auf die Sekundärwaffen zurück zu greifen. Das ganze klingt viel zu einfach, wäre da nicht die Waffentasche, welche die Anzahl der mitzuführenden Sekundärwaffen beschränkt. Diese kann natürlich Metroidvania typisch upgegraded werden, allerdings sind diese Upgrades ebenso wie Rüstungs-, Lebens-, und Schwertupgrades nicht gerade einfach in den Levels versteckt. 

Der Schwierigkeitsgrad in Odallus: The Dark Call lässt sich als einfacher als das Vorbild beschreiben. Für einen Durchgang habe ich etwa vier Stunden benötigt, mit weniger Routine könnte der Schwierigkeitsgrad dennoch herausfordernder werden. Am Ende jedes Levels wartet ein Bosskampf auf uns. Haben wir einmal das Muster erkannt, ist es auch ein leichtes diese zu erledigen, allerdings kann es schon vorkommen, dass ihr 2 – 3 Anläufe benötigt. Einzig der Endboss des Spiels ist etwas tricky, und scheint nach keinem Muster zu handeln, da hilft nur Zähne zusammenbeißen und durch.

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Ich habe vorhin erwähnt, dass Odallus: The Dark Call eine Hommage an die NES Castlevania Teile ist. Besonders bei der Grafik sticht uns das sofort ins Auge. Die Entwickler liefern uns hier wunderbare 8-Bit Pixel Art welche direkt aus den 80ern stammen könnte, für Retro Fans definitiv ein Augenschmaus. Auch das Leveldesign selber ist clever durchdacht, innerhalb eines Levels bekommen wir zwar immer die Möglichkeit verschiedene Wege zu gehen, allerdings führen diese Abzweigungen uns stets zurück zum Ausgangspunkt, wodurch wir nicht bewusst in einem Level zurück laufen müssen um alles erkunden zu können. So bleibt der Spielfluss ununterbrochen. 

Mochten wir:

  • Setting
  • Atmosphäre
  • Leveldesign

Mochten wir nicht:

  • Schwierigkeitsgrad manchmal zu einfach
  • Springen und das festhalten an Kanten funktioniert manchmal nicht richtig

Beim Starten von Odallus: The Dark Call fühlt man sich direkt wie damals auf dem NES mit Castlevania. Bis auf kleinere lokalisierungsprobleme, welche nicht sonderlich schwer ins Gewicht fallen, hatte ich größten Spaß mit Odallus: The Dark Call. Richtige Core-Gamer könnten sich auch an dem Schwierigkeitsgrad stören, allerdings gibt es für diese Spieler auch gleich einen Veteranen Modus, welcher kein Auge trocken lässt. In einer Metroidvania Bibliothek darf Odallus: The Dark Call also nicht fehlen.

Wertung:

8/10



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