Nach Scharfschützin Ana betritt mit Junkrat ein weiterer Overwatch Held den Nexus. 

Der Sprengstoff-Fanatiker aus dem australischen Outback bringt mit seinen Granaten und Raketen Chaos aufs Schlachtfeld. Ähnlich wie Ana und Lich Kel’Thuzad, ist auch Junkrat extrem anspruchsvoll und effektiv, wenn man ihn zu meistern weiß. Seine niedrigen Lebenspunkte machen ihn zum bevorzugten Ziel für Assasinen wie Illidan oder Valeera. Steht er jedoch nicht im Fokus des gegnerischen Teams, so kann der Fernkampf Assasine tonnenweise Schaden verursachen.

Explosives Skillset

Sein wichtigster und gleichzeitig, für seine Gegner, nervigster Skill dürfte Granatwerfer sein. Mit ihm können wir nacheinander 4 tödliche Granaten auf unsere Feinde katapultieren. Und das alle 12 Sekunden. Kombiniert mit irrem Gelächter und Sprüchen des Jokers ist mit Junkrat nicht gut Kuchen essen. Selbst wenn man ihn mal auf dem falschen Fuß erwischt und es schafft dem Wahnsinn ein Ende zu setzen, hat Junkrat noch ein letztes Ass im Ärmel. Dank seiner passiven Fähigkeit lässt er im Todesfall mehre Granaten fallen welche unvorsichtige Gegner mit in den Tod reißen können.  Jede Menge croud control bekommen wir mit Junkrats W und E. Wir können genau wie in Overwatch eine Stahlfalle platzieren welche unvorsichtige Gegner bewegungsunfähig macht. Diese eignen sich besonders um un einsehbare Gebüsche oder Passagen aufzuhellen und Gegner beim Gankversuch vorzeitig zu stoppen. Seine ferngezündete Mine bietet uns Möglichkeiten um einen Kampf zu starten, zu entkommen, einen Gegner zu deplatzieren, ich selbst in Geschehen zu stürzen und noch vieles Mehr. Was klingt wie ein billiger Werbeslogan ist eine Wurfmine welche wir auf Knopfdruck zünden können. Damit kann Junkrat entweder einen Gegner oder sich selbst wegsprengen. Die Möglichkeiten dabei sind schier grenzenlos. Besonders wenn wir es schaffen einen Gegner damit hinter unsere Türme oder in unser Team zu schleudern wird Junkrats Potential deutlich.

Bombenspaß mit den Heroics

„Hahahah, this is so funny I feel like a maniac“, erzählte der Pro Spieler Grubby in seinem Stream auf Twitch.tv als er Junkrat zum ersten Mal ausprobierte. Besonders begeisterte er sich für die beiden Heroischen Fähigkeiten die bei ihm einen Lachflash nach dem anderen auslösten. Und das ist auch kein Wunder mit „Kamikazereifen“ und „Ritt auf der Rakete“ ist Bombenspaß garantiert. Wie der Name besagt können wir mit „Kamikazereifen“ genau wie in Overwatch einen mit Sprengstoff voll gestopften Reifen in unsere Gegner bugsieren und fern zünden. Das macht nicht nur ordentlich Bang! sondern deplatziert auch alle Feinde in Reichweite.

Das wahre Highlight ist aber meiner Meinung der „Ritt auf der Rakete“. Damit fliegen wir nach einer kurzen Verzögerung auf einer explosiven Rakete in die Luft. Dann rast die Rakete zurück zur Erde und wir können wir ähnlich wie bei Johanna’s „Vollsteckung“ den Aufschlagspunkt bestimmen. Prallen wir dann auf verursachen wir massiven Schaden an allen getroffenen Gegnern und sterben. Das besondere dabei ist das uns kein Tod angerechnet wird und wir nach fünf Sekunden wieder putzmunter und mit voller Hp in der Basis spawnen. Außerdem sitzen wir dann auf einer Rakete die uns im Handumdrehen wieder ins Geschehen bugsiert. Super um schlecht platzierte Gegnerteams zu bestrafen oder um sich einfach mal wieder die Lebenspunkte aufzufüllen. Die Abklingzeit von 100 Sekunden ist zwar heftig, aber mit unserem Level 20 Talent können wir sie auf 30 Sekunden verkürzen.

Fazit

Ich weiß nicht wie stark und kompetitiv Junkrat tatsächlich ist aber was mir jetzt schon klar ist, ist dass er unglaublich viel Spaß macht. Mit ihm wird es einfach nicht langweilig und er bringt eine Wildcard in jedes Spiel. Sein Potential ist riesig und es ist wahnsinnig befriedigend wenn Junkrat funktioniert. Kurzum ein großartiger Held der in fast jedes Team passt.

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