They are Billions – Geh weg von mir, Zombie!

Ein Real-Time-Strategy Spiel, in dem man gegen Zombiehorden kämpft und ein schönes Steampunk-Design hat? Ich glaube so fest habe ich den Download-Button noch nie gedrückt!

They Are Billions ist ein frisch erhältliches Spiel vom spanischen Entwickler Numantian Games, bekannt für Titel wie Lord of Xulima. Dieses Spiel befindet sich aktuell in einer Early-Access Phase und ist daher noch nicht das vollständige Spiel. Worum es grob geht ist schnell erzählt, im 22ten Jahrhundert, nachdem eine Zombieapokalypse die Zivilisation zerstört hat, versuchte General Quintus Crane eine neue menschliche Zivilisation aufzubauen, welche den Zombie angriffen standhalten und langsam den Planeten zurückerobern kann. Wir sind einer seiner Feldkommandanten, damit beauftragt das Land wieder einzunehmen und neue Kolonien zu bauen. Da, wie schon vorher erwähnt, die Zivilisation kollabiert ist, gibt es natürlich auch nicht mehr die neuste Technologie. Alles ist auf das Niveau des 19ten Jahrhunderts zurück gegangen.

So funktioniert’s

So viel zur Story und dem Aufbau des Spiels, doch sehen wir uns doch einmal genauer an, was und wie wir es spielen. Das Konzept basiert darauf, dass wir von Zombies überflutet werden. Sobald einer der ekligen Dinger in eines unserer Gebäude kommt, werden alle darin zu Zombies und versuchen genau das Gleiche zu machen. Hier kann also ein kleiner Fehler schon große Auswirkungen haben. Die Entwickler haben aber eine klare Linie gesetzt, um euch den Stress zu erleichtern. Wenn ihr euch also überfordert fühlt und mehrere Dinge zugleich machen wollt, dann könnt ihr das Spiel pausieren und in aller Ruhe planen, wie ihr dieser Welle an Zombies am besten entgegen tretet. Es wird nicht von einem gefordert wie in Starcraft 2 Hot-Keys zu kennen und das Spiel blind zu beherrschen. Es geht also tatsächlich um die Strategie, nicht um eure Fähigkeit als Spieler und eure Reaktionsfähigkeit.

Gut, jetzt wo wir wissen, wie das Spiel mit der Strategie umgeht, stellt sich natürlich die Frage, was gilt es alles zu beachten? Eure Aufgaben sind zum Beispiel das aufsammeln von neuen Kolonisten und Leuten. Sie mit Nahrung zu versorgen und ihnen Schutz zu bieten, damit eure Kolonie wächst und ihr sie besser verteidigen könnt. Natürlich könnt ihr nicht Dinge mit einem Hammer und ein paar Zombieleichen bauen. Ihr müsste Holz, Stein, Eisen, Öl etc sammeln um neue Gebäude zu bauen. Diese könnt ihr im späteren Verlauf upgraden, damit sie noch effizienter werden. Was wäre schon eine gute Simulation, wenn es nicht auch noch Strom gäbe, auf den man achten muss? Mit diversen Gebäuden, wie Tesla Türmen, könnt ihr eure Kolonie mit Strom versorgen und habt somit eine weitere Schranke in eurer Expansion. Zu guter Letzt natürlich: Verteidigt euch. Mit Mauern, Türmen und vielen anderen defensiven Einrichtungen könnt ihr euch vor den Massen an Zombies schützen.

Sind es wirklich eine Milliarde?

Technisch gesehen sind es so viele, wie ihr verträgt, leider aber nicht ganz so extrem viele zeitgleich. Bis zu maximal 20.000 Zombies schafft das Spiel in Echtzeit, was eine herausragende Zahl ist, für so ein kleines Studio. Darüber, dass es zu wenige sind, kann man sich also garantiert nicht beschweren. Sie laufen herum, riechen, hören genau hin und zeigen somit, dass sie alle ihre eigene AI haben. Wenn einer eurer Leute also ein lautes Geräusch macht, sollte der schnell die Beine in die Hand nehmen! Töte einen von ihnen, um euch den Weg zu einer Ressource zu sichern und tausende könnten kommen, weil sie’s gehört haben und hungrig sind. Ihr merkt also, hier habt ihr es nicht mit den dummen Zombies zu tun, wie wir sie aus manchem Trash-Film kennen. Hier habt ihr es mit etwas zu tun, dass durchaus den einen oder anderen Gedanken noch finden kann, was die 20.000 auf einmal wie eine Armee wirken lässt.

So einem verrückten Unterfangen würde sich doch kaum einer zur Verfügung stellen, oder nicht? DOCH! Es gibt Söldner, die ihr anheuern könnt um für Sicherheit zu sorgen. Verrückte Männer die Silvester Stallone wie eine Ballerina aussehen lassen. Sie alle haben ihre eigene Persönlichkeit und sie alle verlangen sowohl Geld als auch Nahrung. Nicht nur das, auch setzen sie euch psychologisch zu, da ihr deren furchtbare Kommentare auch noch ertragen müsst. Leider sind sie unverzichtbar und somit ein nötiges Übel auf dem Weg zur Rückeroberung des Planeten.

Fazit

Mir hat das Spiel furchtbar viel spaß gemacht. Es hat zwar eine gewisse Lernkurve und man muss ich an die Herangehensweise gewöhnen, mit der man weiter kommt, aber hier gibt es Suchtpotenzial. Da es ein Early-Access Spiel ist, gibt es nur einen Modus, aber der macht schon so viel Spaß, dass es das Geld definitiv wert ist. Natürlich kann es frustrieren, wenn einem die Basis dann doch noch überrannt wird und man von vorne beginnen muss, aber aus den Fehlern lernt man und beim nächsten Versuch kann man es dann direkt richtig machen! Von mir also beide Daumen hoch!

Viel Spaß beim Spielen!

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