Post Human WAR im Test

Post Human WAR lässt klassische Hex-Feld Strategie mit verrückten und spaßigen Ideen wieder aufleben.

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Post Human WAR ist ein rundenbasiertes, taktisches und psychologisches Strategiespiel. Zu Beginn unseres dritten Jahrtausends starb die gesamte Menschheit aus und hinterließ einen verwüsteten Planeten. Wütende, mutierte Tiere, für den Krieg umgebaute Haushaltsroboter und erfindungsreiche Affen in Trainingsanzügen kämpfen um das menschliche Erbe. Wir haben die freie Wahl ob wir solo in der Kampagne antreten oder in online Gefechten gegen andere Spieler spielen. 

Story

In der weit entfernten Zukunft von Post Human WAR wird die Erde von drei Fraktionen besiedelt. Das ganze Setting wirkt wie eine Mischung zwischen The Thing, Planet of the Apes und Wall-E. Der R-PATCH ist eine bewaffnete Truppe von Haushaltsrobotern, die sich dazu verpflichtet fühlen, die letzten Überreste der Gebäude und der Infrastruktur der Menschheit zu schützen. Stronts sind parasitäre Blobs, deren Verstand in zwei Fraktionen verschmolzen ist. Erstens ein Haufen widerspenstiger Affen namentlich die “Anthropisten”, welche der ausgestorbenen Menschheit nacheifern (deswegen haben die Parasiten auch die Kontrolle über Affen übernommen) und zweitens die “Wraaks”, mutierte Kreaturen, die nicht gut auf die Menschen zu sprechen waren und deswegen den Planeten der Natur zurück geben möchten.

Inhalt

Ein gutes Strategiespiel darf auch mit diversen Modi nicht geizen. So bringt Post Human WAR eine rund 20 stündige Kampange mit sich, welche gesamt 18 Missionen umfasst. Im Laufe dieser Missionen lernen wir alle drei Fraktionen, sowie ihre Einheiten kennen. Es gibt eine gute Mischung von Missionstypen, die von der totalen Vernichtung aller feindlichen Truppen bis hin zu Drift-Typ-Horde-Begegnungen und Begleitoperationen reicht. Einmal durchgespielt wird der Experten-Modus freigeschaltet, welcher selbst eingefleischte Strategie Veteranen ins schwitzen bringen sollte.

Einmal durchgezockt geht es online ans Eingemachte. Der Modi enthält 15 großzügige Karten. Zusammen mit benutzerdefinierten Loadouts, die sowohl importiert als auch exportiert werden können. Es gibt zwei Ebenen der KI oder einen heißen Sitzgegner. Sitzungsaufzeichnungen, benutzerdefinierte Ressourcenpunkte und Handicap-Punkte, um das Gleichgewicht gegen erfahrene Spieler zu verbessern. Auch gibt es einen Store, in welchem wir unsere erspielten PvP Münzen gegen kosmetische Gegenstände, wie Avatare oder andere Farben für unsere Einheiten eintauschen können.

Gameplay

Es gibt keinen Kriegsnebel, keine Würfelrollen im Kampf und kein Basisgebäude. Jeder Wert wird für alle klar angezeigt. Um dies zu fördern, gibt es in der ersten Phase einer Bewegung oder eines Angriffs auch einen Rückgängig-Knopf. Was du siehst, ist was du kriegst. Dies destilliert das Gameplay und entfernt jedes Element des berechneten Zufalls. Um dem Spieler auch zu helfen, gibt es Trefferpunkt-Informationen, die deutlich zeigen, wann immer eine deiner Einheiten einen Feind angreifen kann. Dies informiert zuverlässig, wie viel Schaden sie verursachen werden, unter Berücksichtigung der Rüstung und des Typs.

Wenn wir auf eine gegnerische Einheit klicken, wird deren Angriffszone und Bewegungsreichweite angezeigt. Dies ist eine große Hilfe gegen Feinde der Bogenschützenklasse, vor allem wenn es darum geht schwächere oder gar Champions aus der Reichweite raus zu halten. Zu Beginn aller PVP-Sitzungen und der meisten Kampagnen starten die Spieler Missionen mit der gleichen Anzahl an Einheitenpunkten. Diese Punkte ermöglichen es uns, Einheiten während der ersten Kompositionsphase auszuwählen. Dies kann abhängig von der Stärke und Größe der Truppe variieren. Wir müssen nicht sofort alle Ihre Punkte ausgeben und können einige zurückhalten, um die Statuswerte unserer Einheiten während des Spiels zu verbessern. 

Zu Beginn des Spiels wählt sich jeder Spieler eine Einheit aus, welche für die ganze Partie als Champion dient. Dieser bleibt allerdings verborgen. Dieses Element ist das einzige im Spiel, welches nicht von vornherein bekannt ist. Wenn wir es wollen, können wir unseren Champion auch für den Gegner sichtbar machen, wodurch dieser stetig seine Statuswerte erhöht.

Fazit

Fans der Rundenstrategie können bedenkenlos zugreifen, finden sie in Post Human WAR einen Genrevertreter der das Herz jedes Strategen höher schlagen lässt. Das zwar etwas angestaubte Gameplay funktioniert nach wie vor und beschert so einige Stunden an Spaß. Vor allem wenn man seine Gegner in Online Partien richtig fertig gemacht hat, macht sich ein selbstzufriedenes Gefühl in einem breit.



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