Pokemon Mystery Dungeon Retterteam DX im Test

In diesem Teil der Reihe verwandeln wir uns in ein Pokemon und schlagen uns durch Dungeons um anderen Pokemon zu helfen oder sie zu retten. Macht diese Art Spiel noch neuen Spielern Spaß oder kann man es nur mit Nostalgiebrille genießen?

Hallo meine lieben Peonz,

heute sehen wir uns mal Pokemon Mystery Dungeon Retterteam DX für die Nintendo Switch etwas genauer an. Wer die Reihe kennt, weiß schon was einen erwartet aber mal im Groben: der Spieler formt eine Gruppe aus drei Pokemon, und erkundet einen Dungeon, arbeitet sich Etage um Etage tiefer in diesen um Aufträge zu erfüllen und Items zu sammeln. Doch schauen wir mal etwas genauer hin.

Der Anfang ins Spiel und die Story:

Pokemon Mystery Dungeon Retterteam DX startet direkt mit einer Frage: Warum bin ich auf einmal ein Pokemon? Anders als andere Pokemon Spiele wie etwa Rot oder Blau spielen wir hier keinen Trainer der sie alle schnappen will, sondern wir sind ein Pokemon. Starten wir das Spiel stellt man uns erst einmal einige persönliche Fragen, wie wir mit manchen Situationen umgehen und wie wir mit Freunden interagieren etc… um herauszufinden welches Pokemon wir sind. (Keine Sorge, egal was ihr antwortet am Ende könnt ihr aus allen möglichen Startet Pokemon eins auswählen. Dazu wählen wir noch unseren Besten Freund aus und ab geht’s ins Spiel. Wir werden wach, waren früher ein Mensch doch sind jetzt plötzlich ein Pokemon. Unser Kumpel hat dann die grandiose Idee ein Retterteam zu gründen, was wir natürlich gut finden und schon wurde das Retterteam StormPeonz gegründet. So viel dann mal zur Story, mehr bekommen wir nicht.

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Gameplay

Was macht man denn so die ganze Zeit in dem Spiel? Wir nehmen Aufträge an und dann ab in einen Dungeon der immer zufällig ist und die Aufträge erfüllen. Aufträge erhalten wir teilweise aus unserem Briefkasten den wir jeden morgen leeren sollten und einem schwarzen Brett in der Stadt. In den Dungeons erwarten uns viele Items wie Beeren zum Heilen oder Äpfel die unsere „Ausdauer“ wieder auffüllen. Warum ich Ausdauer in „“ gesetzt habe? Nun eigentlich heißt es hier Hunger, je länger wir durch die verschiedenen Gänge und Etagen des Dungeons laufen umso hungriger werden wir. Ist die Hungeranzeige am Ende tut jeder weitere Schritt weh und wir bezahlen mit Lebenspunkten. Gegnerische Pokemon treffen wir auch in den Dungeons, diese gilt es natürlich zu besiegen. Dafür erhalten wir Erfahrungspunkte, ggf. lassen sie auch Truhen fallen und mit etwas Glück will sich dieses Pokemon dann noch unserem Team anschließen.
Diese Pokemon können auch spezielle Talente haben (wie zum Beispiel mehr Heilung durch Beeren) und diese sind dann sehr zu empfehlen für den nächsten Ausflug als Gruppenmitglied.Es gibt eine große Auswahl an Pokemon die man bekämpfen und rekrutieren kann, gemischt aus den ersten 3 Generationen.
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Die Kämpfe gestalten sich recht leicht, wir haben 4 Angriffe und wie üblich in Pokemon haben wir auch die entsprechenden Typen mit ihren Stärken und Schwäche (Feuer gut gegen Pflanze aber mies gegen Wasser z.b.) Klingt gut oder? Ist es irgendwie nicht. Ganz ehrlich, ich drücke einfach nur A die ganze Zeit. Ist mein Pokemon in Reichweite für Nahkampf so wird es diese Attacken nutzen ansonsten welche aus der Distanz. Die Angriffe selber wählen kostet nur unnötig Zeit und deine Teammitglieder machen ja auch eh alles automatisch also wieso nicht auch ich? Was gibt es sonst so zu tun? Nun es gibt die Stadt in der wir alle wichtigen Items kaufen und auch lagern können.
Geld können wir in der Bank einzahlen und auch wieder abheben, sollte man doch mal sterben verliert man nämlich alle Items und sein ganzes Geld. In der Stadt können wir auch Trainieren um den Level zu steigen und natürlich Aufträge annehmen. Die Stadt ist also nützlich und man sollte sie jeden Tag besuchen. Allein um seine Items aufzufüllen oder nach neuen TMs zu schauen, diese gibt es wie üblich in den Pokemon spielen auch um neue Attacken zu lernen. Es laufen auch einige Pokemon einfach durch die Stadt wodurch sie lebendiger wirkt.

Mochten wir:

  • Viele Pokemon rekrutierbar
  • Mal eine andere Sicht auf die Marke Pokemon

Mochten wir nicht:

  • Mega monoton

Hier möchte ich mal ehrliche Worte an euch Leser richten und euch den klassischen Ablauf vom Spiel geben:
Aufwachen – Briefkasten gucken obs neue Aufträge oder Items gibt – In die Stadt gehen, Äpfel und Berren kaufen, Geld einlagern und zum schwarzen Brett gehen Aufträge annehmen – Ab in den Dungeon einmal L drücken das Pokemon dann automatisch durch den Dungeon laufen lassen und Aufträge abschließen – Dungeon verlassen, und schlafen – Aufstehen zum Briefkasten ah ihr versteht was ich meine oder? Es ist leider sehr sehr monoton. Ich habe noch keinen anderen Teil Mystery Dungeon gespielt aber die Faszination hab ich noch nicht so ganz verstanden. Auch wenns schon Bock macht neue Camps zu kaufen und neue Pokemon fürs Team zu rekrutieren.

Das war es dann wieder von mir an dieser Stelle liebe Peonz und wir sehen uns im Dungeon!

BaBa

Wertung:

6/10



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