Ein kleines Team von Rebellen stellt sich Dr. Omega entgegen

Ihr steht auf das Metroidvania Genre, Pixel Art und die Nintendo Switch? Dann habe ich gute Nachrichten für euch! Besonders in letzter Zeit haben einige Perlen des Genres auf der Nintendo Switch das Licht der Videospielewelt erblickt. Grund genug für uns diese Titel zu testen und euch zu präsentieren. Den Anfang macht hierbei das erstmals 2017 für den PC erschienene Omega Strike. In der Rolle von gleich drei Widerstandskämpfern, gilt es Dr. Omega aufzuhalten. Dieser hat mittels eines vermeintlichen Supersoldaten Serums die Herrschaft über die Welt übernommen. Nun liegt es an den drei Helden Sarge, Bear und Rex den bösen Dr. in bester Metroidvania Manier zu Fall zu bringen.Für alle die es noch nicht wissen, möchte ich kurz den Begriff Metroidvania erklären. Der Begriff ist eine Kombination zwischen Metroid und Castlevania, und bezeichnet ein Spiel, welches ähnlich aufgebaut ist. Wir haben unseren Helden, dieser hat zu Spielbeginn einige wenige Fertigkeiten. Durch das erledigen von Bossgegnern erhaltne wir neue Fähigkeiten, welche uns wiederum das vordringen in bis dahin unerreichbare Regionen ermöglicht. Ganz genau so funktioniert das auch in Omega Strike. Zunächst starten wir mit unseren drei Helden in das Abenteuer, doch schon nach wenigen Spielminuten werden Baer und Dex von Dr. Omega gefangen genommen. Nun bleibt uns lediglich Sarge um die beiden Kameraden zu befreien und letzten Endes stark genug zu werden. Verfügen wir über alle drei Charaktere, können wir mittels Tastendruck direkt zwischen ihnen wechseln. Dabei hat jeder seine eigene Waffe und seine eigenen Fähigkeiten, wodurch wir nie dauerhaft bei einem Helden bleiben können. Sarge hat beispielsweise ein Sturmgewehr und kann durch schmale Gänge rollen, Baer ist mit einem Granatwerfer bewaffnet und kann dank seiner Muskeln größere Steinbrocken wegschieben, und Dex läuft mit einer Shotgun durch die Gegend, und kann Doppelsprünge vollführen. Natürlich sind dies nicht alle Fähigkeiten, welche es zu sammeln gilt.Neben den Fähigkeiten, und den Einsatzmöglichkeiten ist für ein gutes Metroidvania das Leveldesign genauso wichtig, wenn nicht sogar noch wichtiger. Nichts fühlt sich falscher an, als wenn man in einer lieblos gestalteten Welt von A nach B läuft. Nun gut von A nach B laufen wir in Omega Strike auch, doch beim Leveldesign wurden sich durchaus Gedanken gemacht, sowohl was die Anordnung der Räume, als auch den erforderlichen Einsatz der Fertigkeiten angeht. Ein Manko hab ich jedoch, gen Ende hin habe ich fast ausschließlich mit Dex gespielt, da dieser durch seinen Doppelsprung dermaßen flexibel ist, dass ich lediglich die anderen beiden verwendet habe, wenn es notwendig war. Die Shotgun hat sich für mich als einfach zu gut im Kampf gegen Bosse heraus gestellt. Besagte Bosse sind ein weiterer positiver Aspekt von Omega Strike. So sehr sich die Standard Gegner auch gleichen, so unterschiedlich sind die Bosse gestaltet. Zwar reicht es immer aus drauf zu halten, allerdings verfügt jeder Boss über ein eigenes Angriffsmuster, sodass ihr bei den meisten zunächst ins Gras beißen werdet, ehe der Boss im Staub liegt. Dr. Omega am Ende des Spiels legt da sogar noch eine Schippe drauf. An dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten, lasst mich euch nur den Tipp geben, viele Heilitems einzupacken.

Mochten wir:

Mochten wir nicht:

Ich bin ja ein riesen Fan des Genres, so ziemlich jeder Metroidvania Titel trifft meinen Nerv und zieht mich direkt in seinen Bann. So auch mit Omega Strike. Direkt zu Beginn, während man sich durch die Einleitung ballert, kommt das ideale Spielgefühl der Mechaniken auf, sodass es doch etwas schwer wird wieder los zu lassen. Für 14,99€ bekommt man im Nintendo E-Shop ein vernünftiges Stück Software, welches, aufgrund der verschiedenen Schwierigkeitsgrade, zum wiederholten durchspielen einlädt.Wertung:

8/10

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