My Hero One´s Justice im Test

Hier haben echt alle ne Macke!

Mahlzeit meine Lieben Peonz!

Heute sehen wir uns mal My Hero Ones Justice an!

Beginnen wir mit einem Blick auf den Story-Modus. Die Handlung, die mitten in der zweiten Staffel des Anime My Hero Academia ansetzt und am Wendepunkt der dritten Staffel endet, wird in ansprechend gestalteten, japanisch vertonten und mit deutschen Texten versehenen Comic-Strips erzählt. Fans des Animes kommen hier auf ihre Kosten, für alle anderen ist die ca. 6 stündige Story voller Spoiler. Wer die Vorlage gar nicht kennt, bleibt zudem angesichts fehlender Erklärungen verwirrt zurück. Doch auch nicht Kenner werden mit einem gut gemachten Kampfsystem unterhalten.

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Alle zwanzig Helden und Schurken eine individuelle Macke (die Superkraft der Helden), die sich auf die konkrete Ausprägung einzelner Attacken auswirkt. Jeder Charakter hat aber dieselbe Basissteuerung. Das erleichtert nicht nur das Erlernen neuer Movesets, sondern trägt ebenfalls sehr zur Abwechslung bei, da sich jeder Charakter zwar in etwa gleich steuert, jedoch nicht gleich spielt.

Je nach Areal könnt ihr euren Gegner gegen Hindernisse schleudern oder gleich aus dem Ring werfen. Neben der normalen Attacke greift ihr dabei vor allem auf eure Macken zurück. Diese machen deutlich mehr Schaden aber sollten sinnvoll und zur richtigen Zeit eingesetzt werden. Zudem könnt ihr bis zu zwei Begleiter in den Kampf rufen, die euch für einen kurzen Moment helfen. Je mehr Treffer und Kombos ihr landet, desto schneller lädt sich die Plus-Ultra-Leiste auf, mithilfe derer ihr noch stärkere Attacken entfesseln könnt. Trefft ihr euren Gegner mit einem solchen Angriff, werdet ihr mit einer sahnigen Animation belohnt. Natürlich könnt ihr euch auch vor den Schlägen eures Gegners verteidigen – spielt ihr jedoch zu defensiv, leert sich eure Blockleiste zu sehr und der Gegner hat freies Spiel.

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My Hero One’s Justice stellt erprobte Beat-’em-Up-Spieler nicht vor besondere Herausforderungen. Dennoch machen die Kämpfe aufgrund der guten Zugänglichkeit und der ausgeprägten Beweglichkeit eurer Charaktere richtig Spaß. Unsere Attacken in der Luft sind oft anders als auf dem Boden und ergeben so viele Angriffsmöglichkeiten, die das Erlebnis immer wieder neu auffrischen.

Dass ihr ab und zu kopfüber durch das Kampfareal fliegt und die Kameraeinstellung nicht beeinflussen könnt, führt leider zu gelegentlicher Orientierungslosigkeit. Dafür bleiben eure Bewegungen nahezu im gesamten Spielverlauf angenehm flüssig. Die motivierende Musik sowie die schöne Grafik runden die spaßigen Klopperei ab.

Mochten wir:

  • Die wichtigsten Charaktere dabei
  • Frisches Kampfsystem
  • Schöne Animationen

Mochten wir nicht:

  • Performance, manchmal hat man bei den Animationen leichte Ruckler
  • Nicht alle bekannten Helden und Schurken vorhanden

Also ich hab den Anime My Hero Academia erst vor ein paar Monaten entdeckt und war sofort am Haken!
Ich hab mir also von diesem Spiel schon etwas Fanservice erwartet und wurde nicht enttäuscht. Klar für nicht Anime Fans ist das Spiel
vermutlich nicht die erste Wahl aber das will es auch nicht sein. Trotzdem können nicht Fans hier einige Stunden Spaß haben, denn die Kämpfe machen wirklich Bock und sehen knorke aus.

Also dann meine lieben Peonz, wir sehen uns in der Heldenakademie!

BaBa 

Wertung:

7/10



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