Mittlerweile ist es 6 Jahre her, dass Skyrim das erste mal erschien. Nun folgte eine weitere Version auf der Nintendo Switch.

Erinnert ihr euch noch damals, im Jahr 2011 als The Elder Scrolls 5 Skyrim erschien? In den darauf folgenden Jahren erschien immer mal wieder eine andere Fassung diese und jene Erweiterung usw. Nun aber kommt die für mich bis dato coolste Version des Titels, nämlich für die Nintendo Switch und was kann es Tolleres geben als Skyrim unterwegs im Handheld Modus zu erkunden und eine schier unüberschaubare Anzahl an Abenteuern und Geschichten zu erleben? Genau nicht viel und Rollenspiel Fans und besonders diejenigen welche Skyrim noch nicht gespielt haben dürften spätestens jetzt die Lauscher gespitzt haben.

In Sachen Geschichte hat sich nichts verändert, der Spieler übernimmt in Skyrim die Rolle des letzten Drachenbluts, dem Dovahkiin. Kurz nach Spielbeginn treffen wir gleich auf den ersten Drachen welcher zufälligerweise unsere Hinrichtung verhindert. Kurz davor durften wir noch Geschlecht, Rasse und Aussehen unserer Charakters festlegen. Nach dem kurzen Intro, in welchem wir mit der Steuerung vertraut gemacht werden, wird der Spieler gleich auf die Welt los gelassen. Wir können nun frei entscheiden wo uns unser Weg hin führt. Folgen wir der Geschichte oder erkunden wir Skyrim auf eigene Faust und entdecken immer wieder kleine Geheimnisse und versteckte Sidequests. Dies ist Skyrims größte Stärke. Kaum in einem anderen Spiel ist es so leicht sich in einem Netz von Sidequests zu verlaufen, weil sie sich genau so wichtig und gut anfühlen wie die Mainstory. Hierbei stechen am meisten die Kämpfergilde, Magiergilde, Diebesgilde und natürlich die Dunkle Bruderschaft heraus. Aber auch keine Sidequests, wie die wo man in die Psyche eines Mannes eindringt in der sich Sheogorath, deadrischer Prinz des Wahnsinns, breit gemacht hat.

Als gäbe es im Basisspiel nicht schon genug zu entdecken, sind auch die drei erschienen DLCs in der Nintendo Switch Version mit dabei. Zwar gibt es den Mod Support wie wir ihn vom PC her kennen nicht auf der Nintendo Switch, dafür bringt diese Version einige andere Exklusivitäten mit sich. Beispielsweise kann das aus The Legend of Zelda bekannte Master Sword oder Hylia Schild entweder im Spiel gefunden oder mithilfe von Amiibos freigeschaltet werden. Auch die blaue Heldenkleiden aus The Breath of the Wild ist mit von der Partie. Diese exklusiven Items können entweder mit Hilfe von Amiibos freigeschaltet oder direkt im Spiel gefunden werden. Ebenfalls mit an Bord, wie könnte es anders sein, die Nintendo typischen Bewegungsspielereien. Uns ist es durchaus möglich normal mit dem Controller zu zocken, doch auch eine wilde Fuchtelei mit den Joycons ist möglich. Dies ist bei weitem nicht so präzise und Effektiv, als würden wir die normale Steuerung verwenden, macht aber von Zeit zu Zeit trotzdem Spaß. Klar im Grunde ist Skyrim für die Nintendo Switch ein grafisch abgespeckter Port, doch verstecken muss sich der Titel keineswegs. Ich persönlich nutze die Switch meist im Handheld Modus und da ist die Grafik echt spitze. Im stationären Betrieb hingegen merkt man deutlich, dass es sich nicht um die Version aus dem Jahre 2016 mit schärferen Texturen handelt.

Fazit

Skyrim ist Skyrim und bleibt Skyrim. Wenn man es damals gemocht hat wird man nicht nein zur Switch Version sagen. Jeder der Skyrim bis heute noch nicht gespielt hat, sich für das RPG Genre interessiert und eine Nintendo Switch sein eigen nennt sollte auf jeden Fall zuschlagen, denn alleine durch die schiere Masse an Nebenmissionen kann man über Wochen hinweg beschäftigt sein. Natürlich muss man das leichte Downgrade der Grafik in Kauf nehmen, doch alleine die Tatsache, dass die offene Welt so flüssig auf der Nintendo Switch läuft ist schon ein Anzeichen dafür, dass Bethesda hier einen sehr guten Job gemacht hat.

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