Luigi is back – Luigis Mansion

Endlich können wir Luigi erneut durch sein Anwesen begleiten

Mittlerweile sind 16 Jahre vergangen, seit Luigis Mansion als Launch Titel auf dem Gamecube erschien. Damit lastete damals die Pflicht eines Mario Launch Titels auf den Schultern dieses kleinen aber feinen Gruselabenteuers. Jetzt 16 Jahre später ist es so weit. Nachdem bereits Luigis Mansion 2 auf dem Nintendo 3DS veröffentlicht wurde, gibt es nun ein Remake des Klassikers für Nintendos Handheld. 

Zur Geschichte

Die ist, wie bei den meisten Mario Titeln, nicht gerade eines Oscars würdig, doch sie tut ihren Zweck. Luigi hat bei einem Preisausschreiben, bei welchem er nicht einmal Teil genommen hat, eine Villa gewonnen, und möchte nun seinen Gewinn begutachten. Mario ist schon mal vor gegangen und war mit seinem Bruder in der Villa verabredet. Schon in der ersten Sequenz erkennen wir, dass da etwas nicht ganz stimmen kann.Macht nix! Mit unserer Taschenlampe bewaffnet sehen wir uns weiter um, zumindest so lange, bis wir auf die ersten Geister und eine kleine bebrillte Figur treffen. Der Fremde stellt sich uns als Professor I. Gidd vor, genialer Erfinder und Geisterjäger. Nettes Detail am Rande, ich liebe es wie Luigi auf Knopfdruck mit angsterfüllter Stimme nach Mario ruft, denn um die Suche nach diesem geht es im Endeffekt. Im Labor des Professors werden wir gleich mit dem Gameboy Horror und dem Schreckweg 0815 ausgestattet. Bei letzterem handelt es sich um einen modifizierten Staubsauger, mit welchem Luigi die Geister einfangen kann.

Das Gameplay

Beim Gameplay hat sich nicht sonderlich viel getan. Lediglich der aus Luigis Mansion 2 bekannte Stroboblitz ist jetzt neu hinzu gekommen. Um diesen durchzuführen, laden wir die Taschenlampe kurz auf, um anschließend den Stroboblitz zu entfesseln und den gesamten Raum zu erleuchten. Spielerisch finde ich diesen fast schon zu stark. Ansonsten bleibt alles beim alten.

Linker Stick zum laufen, rechter zum drehen. Allerdings nur, wenn ihr auf einem New Nintendo 3DS zockt, da dieser als einziger der möglichen Geräte über diesen rechten Stick verfügt. Spieler auf einem 2DS oder 3DS Classic müssen hingegen stehen bleiben um Luigi drehen zu können. Nicht gerade die schönste Lösung, allerdings kommt so ziemlich jeder in den Genuss des Spiels. Um Geister einfangen zu können, müssen wir diese zunächst mit unserer Taschenlampe anleuchten, eher wir die Biester mit dem Staubsauger einfangen können. Normale Gespenster werden hierbei fix angelockt, sodass wir den Stick lediglich in die entgegengesetzte Richtung drücken müssen. Nachdem die Herz Anzeige der Geister auf 0 gefallen ist, verschwinden diese im Staubsaugerbeutel des Schreckweg 0815. Bei Bossen funktioniert das ähnlich, bloß das diese nicht nur stumpfes anleuchten erfordern, sondern irgendein kleiner Kniff zunächst von uns wiederholt werden muss, ehe die Prozedur funktioniert. Einzig bei den im späteren Spielverlauf auftauchenden Buu Huus ist kein automatischer lock on vorhanden. Gerade auf 2DS und 3DS Classic ohne den rechten Stick kann ich mir vorstellen, dass die Jagd nach den Buu Huus ein Krampf werden könnte.

Mochten wir:

  • Luigis sichtliche Angst bei der Suche nach Mario
  • einen echten Klassiker neu erleben

Mochten wir nicht:

  • Kurze Spieldauer
  • Steuerung manchmal etwas fummelig

Damals wie heute finde ich ist Luigis Mansion einfach ein schlichtweg genialer Titel, auch wenn die Spielzeit mit rund 6 Stunden etwas kurz bemessen ist. Geübte Spieler schaffen es vermutlich noch schneller. Auch, dass das Spiel für die Nintendo 3DS Familie und nicht für die Nintendo Switch erscheint, stimmt mich etwas traurig, ist die Switch doch mittlerweile wohl DIE Konsole schlechthin. Wer allerdings einen Klassiker neu erleben möchte, oder vor einigen Jahren Teil 2 gespielt hat und den Vorgänger noch nicht kannte, sollte auf jeden Fall zugreifen.

Wertung:

8/10



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