Life Goes On im Test

Suizid gefährdete Ritter und ein heiliger Kelch

In LIfe Goes On geht es gelinde gesagt um das ewige Sterben. Bereits im ersten Level des Knobel Platformers werden wir mit dieser Spielmechanik vertraut gemacht, denn anstatt nach einem Ableben den Game Over Screen zu sehen, bekommen wir lediglich eine neue Spielfigur zur Verfügung gestellt. Unser Vorgänger bleibt währenddessen am Ort seines Ablebens liegen und ermöglicht uns so ein voran kommen in den Levels. Denn um nichts anderes geht es in Life Goes On. Mit den Leichen unserer Ritter pflastern wir uns einen Weg durch die mit Fallen übersäten Level, um schlussendlich an den heiligen Graal zu gelangen. 

OnSpikes

Durchsterben ist angesagt

Bereits im ersten Level wird dies deutlich gemacht. Zum Start befinden wir uns auf einer Plattform, gegenüber eine weitere mit dem Graal darauf. Ein Haufen Dornen trennen uns von dem heiß begehrten goldenen Kelch. Nun bleibt uns also nichts anderes übrig, als unseren Ritter lebensmüde in die Dornen hinein zu steuern und den leblosen Körper so als Trittbrett zu nutzen. Gesagt, getan und Level abgeschlossen. Im weiteren Spielverlauf kommen immer mehr Mechaniken hinzu, wie etwa das unter Strom setzen eines Ritters und so Elektrizität weiter zu leiten, oder unseren Recken in einen Eisblock einfrieren und als Erhöhung zu nutzen. Witziges Detail am Rande, jeder unserer Ritter hat einen eigenen Namen inklusive Titel, welcher uns immer am unteren Bildschirmrand angezeigt wird. Einzig optisch hätten die Figuren sich etwas unterscheiden können, doch dem Spielspaß schadet das fehlen dieser kleinen Details nicht im Geringsten. 

Mit rund vier bis fünf Spielstunden sollten wir alle 50 Level die uns Life Goes On zu bieten hat abgeschlossen haben. Die Schwierigkeit der Rätselt steigt in einer angenehmen Kurve, einzig gen Ende hin hätte ich mir doch etwas anspruchsvollere Rätsel gewünscht. Als geübter Spieler hat man diese recht schnell geknackt. Für Langzeitmotivation will Life Goes On mit Bodycount- und Zeitlimits sorgen. Noch dazu befindet sich in jedem Level das Monster Jeff, welches einen Ritter verspeisen und neue Erfolge freischaltet.

[wpdevart_youtube]Gh0QTgU0fF8[/wpdevart_youtube]

Mochten wir:

  • Lustiges Konzept
  • Gut angepasster Schwierigkeitsgrad
  • Individuelle Namen für die Ritter…

Mochten wir nicht:

  • … die sich leider optisch nicht von einander unterscheiden
  • gen Ende hin etwas zu einfach
  • Umfang hätte größer ausfallen können

Für Wenig Geld bekommen wir mit Life Goes On eine Menge Spaß. Einziger Negativpunkt wäre meines Erachtens, dass man als geübter Spieler recht flott durch die 50 Level durch huscht. Mehr Level, oder sogar ein Level Editor würde zu dem Stil des Spiels durchaus passen.

Wertung:

7/10



Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen