Killer 7 Remaster im Test

Killer 7 ist wohl eines der durchgeknalltesten Spiele, welches unter Goichi Suda entwickelt wurde.

Ok gut eines der durchgeknalltesten Spiele ist nun natürlich etwas schwer, hat Goichi Suda, auch genannt Suda51, wohl ausschließlich abgefahrenes Zeug entwickelt, wie beispielsweise Killer7, No More Heroes, Lollipop Chainsaw oder Killer is Dead. Heute möchten wir uns allerdings auf das Remaster von Killer 7 konzentrieren, welches ursprünglich im Jahr 2005 für den Gamecube und die PS2 entwickelt. Persönlich fällt mir auf, dass man besonders dann merkt das man alt wird, wenn Remaster von Spielen gemacht werden, denn mittlerweile sind 13 Jahre vergangen, seit dem ursprünglichen Release. 

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Wie der Name des Spiels schon vermuten lässt, sind sieben Killer die Hauptprotagonisten. Naja auch nicht so wirklich, denn eigentlich steuern wir nur eine Person namens Harman Smith, einer multiblen Persönlichkeit welche allerdings diese sieben Killer beherbergt. Dan, Kaede, Kevin, Con, Coyote, Mask und Garcian, Nachname immer Smith natürlich, das sind die Killer. Jeder von ihnen hat eine bestimmte Waffe und eine spezielle Fertigkeit. Unser großer Gegenspieler trägt den Namen Kun Lan, und ist in die terroristischen Aktionen verwickelt, die der Welt zu schaffen machen. Mit einem Virus verwandelt er Menschen in “himmlische Lächler”, “(Heaven) Smiles”, welche die Gegnerhorden darstellen, die wir auf unseren Weg durch die Level beseitigen. Durch das beseitigen der Smiles sammeln wir zwei Ressourcen, dickes und dünnes Blut. Durch das dünne Blut ist es uns möglich, die Spezialfähigkeiten unserer Charaktere aufzuladen und damit auch durchzuführen, durch das sammeln von dicken Blut können wir besagte Spezialfähigkeiten gezielt aufwerten.

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Natürlich benötigten wir zum Aufwerten einen save room oder im Spiel genannt Harmans Raum. Dieser Raum wird auf der Karte mit einem S markiert und dient uns neben de Möglichkeit Upgrades durchzuführen auch als Speicherpunkt. Allerdings ist es nicht jederzeit möglich in diesen Räumen zu speichern. In den Räumen befindet sich Harmans Mädchen für alles, Samantha. Trägt die gute Samantha ein Maid Kostüm, ist es uns möglich zu speichern, trägt die gute ihr Freizeitoutfit, müssen wir ohne zwischenspeichern auskommen. Nur wofür ist der Raum gut wenn uns das speichern von Zeit zu Zeit verwehrt bleibt? Nun kurz gesagt als Checkpoint. Gut aber bis jetzt bin ich zu noch nichts wirklich abgedrehten gekommen, doch da gibt es auch noch die Geister, mit welchen interagiert werden kann. Der allgegenwärtige Iwazaru beispielsweise begrüßt uns meist mit einem “Meister, wir sitzen in der Klemme”, bevor er zur Sache kommt und mehr oder weniger hilfreiche Anmerkungen von sich gibt. Der Geist Yoon-Hyun gibt uns Hineweise für anstehende Rätselaufgaben, diese sind jedoch nicht wirklich der Rede Wert, oder sie waren mir schlichtweg zu einfach, oder aber komplett unlogisch angelegt. Besonders bizarr ist Susie, welche unseren Killern ihre Ringe vergibt. Bei Susie handelt es sich um einen Kopf ohne Körper der immer gefunden werden will. Anschließend erzählt die gute uns noch eine Horrorgeschichte, bis sie letztendlich den Ring rausrückt.

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Gesamt gilt es für uns 10 Level zu bestreiten und all unsere Targets zu erledigen. Eigentlich gibt es nur sieben Targets, allerdings sind einige davon zweigeteilt wodurch wir auf besagte zehn Level kommen. Jedes Level ist ähnlich strukturiert. Zuerst gilt es ein Labyrinth mit vielen Smiles und einigen Rätseln zu durchqueren, dabei müssen Seelenhülsen eingesammelt werden. Eine jederzeit zugängliche Karte zeigt, an welcher Stelle welche Persönlichkeit oder welches Objekt nötig ist, und wo die Seelenhülsen zu erlangen sind. Mit diesen Seelenhülsen bezahlen wir den Pförtner des Knotentores, um letztendlich zum Boss des Levels zu gelangen. Optisch Ist Killer 7 ein besonderer Leckerbissen. Bis in die letzte Ecke jedes Levels ist das Spiel stimmig durch designed, und der recht harte Farbstil passt ideal zu dieser erbarmungslosen und aggressiven Comicwelt. Untermalt wird das ganze von einem Elektronischen Soundtrack, hebt sich ab, sodass eine ganz eigene Stimmung entsteht.

Mochten wir:

  • Guter Soundtrack
  • Spieldesign und Grafik heben sich von dem üblichen ab
  • Gute Steuerung

Mochten wir nicht:

  • Rätseldesign teilweise unlogisch
  • einige Videosequenzen sind für meinen Geschmack zu unnötig grausam

Diese blutige Gewaltorgie ist definitiv nicht jedermanns Sache, ich persönlich halte von Gewalt nur um der Gewalt wegen relativ wenig, und doch schafft es Killer 7 auf einer gänzlich anderen Ebene zu überzeugen, das innovative und kunstvolle Design, sowie das abwechslungsreiche Gameplay. Wenn ihr das Spiel allerdings einmal durchgezockt habt, werdet ihr es so schnell nicht vergessen. Es gibt einfach zu viele Szenen die sich auf ewig in euer Gehirn brennen werden. 

Wertung:

8/10



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