Illusion – A Tale of the Mind im Test

Ein hübsches Adventure mit vielen Rätseln, vielleicht sogar zu vielen…

Wobei es fast ein Frevel ist, bei dieser Art von Spiel zu sagen es gäbe zu viele Rätsel, doch bei Illusion Tale of the Mind bleibt mir wohl nichts anderes übrig, auch wenn ich die Geschichte durchaus interessant fand und das Spiel auch sehr mochte. Doch beginnen wir der Einfachheit halber am Anfang. In einem dunklen Raum in Ketten gelegt, gerade wissend wie sie selber heißt. Wir schlüpfen in die Rolle der kleinen Emma, begleitet von ihrem fliegenden Plüschhasen Topsi. Nachdem uns der plüschige Gefährte befreit hat, dürfen wir zunächst die Umgebung erkunden. 

Nach kurzer Zeit finden wir ein ominöses Zirkuszelt. Hier fällt sogleich der zwar etwas seltsame Grafikstil ins Auge, welcher allerdings durchaus seinen eigenen Charme hat. Sehr viel näher auf die Story möchte ich an diesem Punkt aus Spoiler Gründen nicht eingehen, daher möchte ich mich nach den lobenden Worten über Grafik und Geschichte auf die wohl negativsten Aspekte des Spiels stürzen, die Rätsel. 

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Was eigentlich die große Stärke von Illusion Tale of the Mind sein sollte, stellt sich im Verlauf als die größte Schwäche des Titels heraus. Bis zum Ende hin unterscheiden sich die Rätsel nicht groß von einander, und sind teilweise auch richtig frustrierend. Eine Art von Rätsel wäre es, die im Raum schwebenden Gegenstände so anzuordnen, dass ein bestimmtes Motiv dargestellt wird. Als Beispiel nehme ich hier eines der Rätsel mit einem Karusel her. Wir sollen also ein Pegasus und zwei Elefanten richtig anordnen. Zur Verfügung stehen uns drei Schalter, jeder verändert die Position einer Figur. Nun wenn wir eben einen dieser Schalter betätigen, können wir nicht einmal sehen was mit dieser Figur passiert. So wird das Rätsel zu einem Nervenraubenden hin und her laufen und probieren bis wir schließlich die richtige Einstellung im richtigen Kamerawinkel gefunden haben. So oder so die Rätsel sind für jemanden mit Erfahrung nicht wirklich fordernd, und bremsen wie gesagt den Spieler nur in seinem Drang aus, mehr von der Geschichte zu erfahren. Auf der technischen Seite hatte ich einige Probleme mit der Soundausgabe. Nichts wirklich tragisches, doch ab und an kam es vor, dass der Ton komplett aussetzte. 

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Mochten wir:

  • Das Setting
  • den Grafikstil
  • Die Geschichte

Mochten wir nicht:

  • Rätsel nicht sonderlich Abwechslungsreich
  • Tonaussetzer

Es ist fast schon ein bisschen schade so über das Spiel zu schreiben, denn ich war von der Geschichte von Anfang an gefesselt. So stark die Geschichte auch ist, so schwach sind die Mechaniken. Nicht nur aufgrund der sich wiederholenden Rätsel, sondern auch der Steuerung, welche einem beim Lösen selbiger immer wieder in die Quere kommt. Da Illusion a Tale of the Mind nur Episode 1 von einer Reihe sein soll, hoffe ich, dass die Entwickler bei den nachfolgenden Titeln die Schwächen der ersten Episode ausmerzen und uns wirklich ein gelungenes Puzzle-Adventure liefern werden.

Wertung:

5/10



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