HTC hat die neue HTC Vive Pro angekündigt und will damit abermals der Konkurrenz den Kampf ansagen. Was genau sich ändert haben wir uns für euch angesehen.

Das neue Modell von HTC soll mit dem angehängten „Pro“ nun auch mehr Leistung bekommen, denn es werden zwei hochauflösnde 3,5 Zoll OLED Displays eingebaut, welche mit einer Auflösung von je 1440×1600 Bildpunkten bei 90Hz laufen. Das ist laut HTC ein Zuwachs von 78 Prozent im Vergleich zu ihrem bisherigen Modell, welches nur mit 1080×1200 pro Auge läuft.  Daniel O’Brien, Manager von Vive, meint, dass es einen klaren Bedarf an hochauflösenden Displays gebe.

Ihr bekommt aber nicht nur etwas auf die Augen, nein eins auf die Ohren gibts auch! Zwei integrierte Kopfhörer sind mit einem eigenen Verstärker ausgestattet, was das einen besseren Sound leifern soll. Dazu kommen zwei Dual-Mikrofone mit aktiver Geräuschunterdrückung und eine bessere Halterung für den Kopf. Ein Drehrad soll dabei für eine bessere Gewichtsverteilung sorgen und auch das Gesicht damit entlasten. Dies ähnelt dem Deluxe Audio Strap.

Hier hört der Spaß allerdings nicht auf, denn die Vive Pro soll mit verbesserten Trackingsensoren für SteamVR Trackin 2.0 ausgestattet sein und kann daher größere Trackingflächen nutzen. Damit können vier Basisstationen unterstütz werden und damit ein Raum von ca 100 Quadratmeter abgedeckt werden. Nicht das was man in der eigenen Wohnung braucht, doch könnten Spielhallenbetreiber davon profitieren.

Die wichtigste Neuerung ist jedoch die Unterstützung des neuen Drahtlosadapters von Intel. Zusammen wurde ein Chip entwickelt, der das Kabelgewirr und mögliche Gestolpere zur Vergangenheit werden lässt.

Freuen können wir uns auf die neue Brille im 3. Quartal 2018, allerdings ist noch kein Preis bekannt. Wer sich also günstig das Standardmodell holen will, muss nur ein wenig warten, mit dem Release der Vive Pro wird diese bestimmt günstiger.

Vive Pro unterstützt wie HTC Vive Intels neuen Drahtlosadapter, den der Chip-Hersteller in Kooperation mit HTC im vergangenen Jahr entwickelte. Er soll im dritten Quartal auf den Markt kommen.

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