Blue Rider im Switch Test

Bereits 2016 konnten wir in dem Shootém up Blue Rider Gegner über den Haufen ballern, jetzt auch auf der Nintendo Switch

Und wieder ein Port eines etwas älteren Titels für die Nintendo Switch, wobei es sich bei Blue Rider auch um ein Spiel für iOS oder Android handeln könnte. Allerdings sollte man sich nicht von der Grafik blenden lassen, verbirgt sich hinter Blue Rider doch ein spaßiger Bullet Hell Shooter, der allerdings die ein oder andere Schwäche aufweist, jedoch dank der angenehmen Lernkurve und leicht zu erreichenden Power Ups auch für Anfänger in diesem Genre geeignet ist.

Um im Spiel voran zu kommen, müssen wir als Spieler lediglich das Ende jedes Levels erreichen und den Boss erledigen. Klingt doch recht simpel oder? Doch schon auf dem Weg durch die ersten Areale fallen diese nervigen Mücken auf, welche versuchen unseren Blue Rider den garaus zu machen. Was bleibt uns nun anderes übrig, als besagte Mücken mit der passenden Fliegenklatsche zu erschlagen? Dank der, wie bereits erwähnten, nicht zu steilen Lernkurve gestaltet sich das ausschalten der ersten Gegner ziemlich simpel. Mit dem Linken Stick bewegen wir uns, während der rechte zum drehen vorgesehen ist. mit den ZL und ZR Tasten feuern wir unsere Primärwaffen, sowie die ausgerüstete Sekundärwaffe, Bomben oder Raketen, ab.

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Um in den nächsten Level fortzuschreiten müssen wir uns durch nahezu gleich aussehende Gegnerhorden bis zu dem Endboss des jeweiligen Levels kämpfen. Zwar sehen die Standard Gegner minimalst anders aus, etwas mehr Abwechslung hätte allerdings nicht geschadet. Immerhin verfügt jeder Gegnertyp über eine eigene Bewaffnung. Manche verschießen Raketen, welche sich in der Luft abfangen lassen, wieder andere feuern Streuschüsse ab usw. Beim Bossdesign hingegen hat man sich deutlich mehr Mühe gegeben. Jeder Boss ist ein größerer Gegner, welcher einen eigenen Schwachpunkt hat, diesen müssen wir zunächst herausfinden, was sich allerdings nicht als besonders schwer herausstellen dürfte, meist handelt es sich bei diesen Schwachpunkten um rote Flächen.

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Was sich als größeres Problem erwiesen hat als die fehlende Abwechslung, ist der Kamerawinkel. Die Kamera ist extrem nah am Spieler positioniert, sodass es ziemlich schwer fällt vorausschauend zu spielen, und man oft nur deswegen getroffen wird. Ebenfalls ein mindestens genauso großes Problem ist die Technik. Ich weiß zwar nicht wie es in der Umsetzung für den PC aus dem Jahr 2016 ist, allerdings kämpft die Nintendo Switch Version bei vielen Geschossen auf dem Bildschirm mit der Performance. Gerade dann, wenn ein flüssiges Bild nötig ist um allen Geschossen auszuweichen, brechen die Frames ein und erschweren dieses noch.

Gesamt dürfen wir uns in Blue Rider durch 9 verschiedene Level kämpfen, welche allesamt eine eigene Umgebung haben. Allerdings handelt es sich hierbei um ziemliche Schlauchlevel. Bis wir den Endboss erreichen, brauchen wir also nicht wirklich lange. Jedoch wird das Erkunden der Umgebung stets mit Power Ups belohnt, welche auch in die Folgelevel mitgenommen werden, wodurch sich diese wiederum einfacher meistern lassen. Ihr seht also, dass sich erkunden durchaus auszahlen kann. Ach ja am Ende jedes Levels werden wir auch mit einem Scoreboard konfrontiert, welches uns einen Punktestand errechnet anhand verbliebener Gesundheit, Erledigter Gegner usw.

Mochten wir:

  • Nicht zu steiler Schwierigkeitsgrad
  • erkunden der Level wird belohnt

Mochten wir nicht:

  • Kamerawinkel zu nah am Spieler
  • Frameeinbrüche bei vielen Effekten

Blue Rider ist definitiv auf Einsteiger in das Genre ausgelegt, durch das einfach, aber doch solide Leveldesign, kommen kaum Frustmomente auf. Lediglich wenn die Framerate im späteren Spielverlauf mal ins stocken kommt, ist Frust angesagt. Allerdings muss ich auch sagen, dass für 9,99 € ein doch solider Arcadiger Bullet Hell Shooter auf einen wartet.

Wertung:

5/10



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