Black Clover Quartet Knights im Test

Die Game Adaption von Black Clover Quartet Knights stürzt uns ins Chaos!

Also ja im Grunde haben wir hier so ziemlich jedes Anime Klischee in einen Anime zusammen gewürfelt bekommen mit einem herzhaften Tropfen von nervigem Geschreie, bevor man es über Nacht im Kühlschrank hat Ruhen lassen wie eine riesige Götterspeise. Wer sich an Dissidia für die PSP erinnert, der kann sich schon ein sehr gutes Bild davon machen, was einen hier erwartet, das geht nämlich in eine sehr ähnliche Richtung. Vor allem sind die Charaktere mindestens gleich gut! Denn die Magier, welche in das Spiel übernommen wurden, sind hervorragend geschrieben und fühlen sich an, als wären sie wirklich direkt aus dem Anime übernommen worden.

Die Story ist kaum schlechter, aber auch nicht viel besser als im Anime, ob das nun gut oder schlecht ist, überlasse ich an dieser Stelle euch, was aber sehr gut funktioniert sind die Interaktionen zwischen den Charakteren die erstaunlich gut zum Quellenmaterial passen und in solchen Adaptionen sehr wichtig sind. Die Story setzt an einem Punkt an nachdem Asta Mars besiegt im ersten Dungeon den Black Bull erobert. Es wird kein genaues Zeitfenster genannt aber die Crew weiß schon vom Licht und seiner Gruppe, aber Vetto ist noch nicht komplett durchgedreht, also muss es  noch vor den aktuellen Episoden sein (Stand 22.09.2018)

Multiplayer

Bei diesem Spiel handelt es sich um einen Multiplayer Titel, also wie geht das ganze von Statten? Eigentlich ganz gut. Man verbindet sich Online und dann wartet man in einer Lobby darauf, dass der Raum gefüllt wird. Wenn dann 8 Spieler zusammen sind kann es los gehen. Das heißt aber nicht, dass es immer 8 sein müssen, denn wenn keine Spieler gefunden werden, dann werden Bots dazwischen gewürfelt, was sehr stark nach hilft, denn manchmal kann es schon dazu kommen, dass nicht genug gefunden werden. Aber abgesehen davon läuft es äußerst sauber und zumindest auf meinem Ende ohne Bugs.

Wenn man nun also in einem Spiel einen Platz gefunden hat, gibt es mehrere Spieltypen, die sich aber kaum anders anfühlen von der Spielweise. Es gibt einen wo man einen Schatz aufklauben muss, eines wo man Gebiete einnimmt etc. etc. es äußert sich aber in der Regel dadurch, dass man an einer gewissen Stelle versucht seine Gegner zu stellen und diese dann dort umzubringen, damit das eigene Team sich um das Ziel kümmern kann. Das Ganze funktioniert dahingehend recht gut, macht Spaß und ist unterhaltsam, wenn auch ein wenig unübersichtlich wegen all der Effekte.

 

Grafik

Die Charaktere sind in verschiedene Klassen aufgeteilt, den größten Unterschied merkt man allerdings darin, ob sie Nahkämpfer sind oder lieber auf die Distanz angreifen. Wenn man im Endeffekt auf R2 drückt fängt die Magie an zu fließen und alles was in eurem Fadenkreuz ist wird Opfer des auto-aims und dann geht die Post ab. Die imposanten Effekte und die coolen Sounds lassen das ganze mega cool anfühlen und obwohl wir nicht viel drücken, sieht es ziemlich badass aus, was definitiv ein Pluspunkt ist, denn wir wollen ja nicht 20 Knöpfe drücken müssen, nur damit wir ein wenig coolness sehen dürfen.

Hier helfen natürlich die schöne Grafik stark aus. Denn es fühlt sich wirklich so an, als wären wir hier in dem Anime. Vielleicht in einer 3D Version davon, aber dennoch ist die Grafik sehr gelungen. Manche Cut-Scenes sind animiert worden und das mit ziemlich hoher Qualität, was davon zeugt, dass bei diesem Spiel definitiv nicht an den falschen Ecken gespart wurde. Das rundet die sauberen Mechaniken und das Chaos am Schlachtfeld etwas ab. So sehr da auch Chaos aufkommen kann, sieht es einfach viel zu geil aus, als dass man sich daran stören könnte.

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Mochten wir:

  • Grafik
  • Sound
  • Multiplayer

Mochten wir nicht:

  • Chaotisch durch Animationen dadurch schlechterer Überblick

Fazit

Am Anfang hat das Chaos bei mir die Überhand genommen und ich hab mich kaum durchgeblickt, was da eigentlich los ist, aber die Kurve ist nur etwas steil zu beginn, denn schon bald weiß man, was da lost ist und was das ganze bedeutet. Das sorgt dann dafür, dass man trotz des Chaos recht gemütlich da durch spazieren kann, was nur wieder den Badass-Faktor erhöht. Im Endeffekt ist das Spiel gelungen und wer einen 4v4 Brawler wie diesen mal probieren möchte, der ist definitiv gut beraten, denn hier bekommen wir Qualitätsarbeit geliefert.

Wertung:

8/10



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