Bass Pro Shops: The Strike – Championship Edition im Test

Angeln für unterwegs auf der Switch

The Strike ist eine Angelsportsimulation, wie es die neue Generation von Konsolen noch nicht hat. Es beinhaltet mehr Fanggeräte als selbst der erfahrenste Fischer weiß, was er nun eigentlich damit anfangen soll. Doch werfen wir unsere Angel mal aus und schauen genauer rein.

Die Liste der Ausrüstung und des Zubehörs, die uns für unser Angelabenteuer verwenden können, ist lang und wahrscheinlich die Stärke von The Strike. Angelfans können div. Spurweiten und Spulen von div. Herstellern wählen, auch den Köder können wir frei wählen und haben dabei alles, was man aus Opas Angelkasten so kennt.

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Das grundlegende Spieldesign ist recht einfach. Wir beginnen mit der Erstellung unseres Charakters mit einer begrenzten Liste von Optionen und entscheiden dann, ob wir im Arcade-Modus (Easy) oder im Bass Pro-Modus (Hard) spielen wollen. Der Karrieremodus ist nicht wirklich die Stärke des Spiels. Die Story bzw. der Aufbau macht keinen Sinn und wurde offensichtlich gebaut, um das Spielerlebnis unnötig zu verlängern. Wenn wir einen der zehn Seen in The Strike auswählen, müssen wir zunächst genügend Reputationspunkte sammeln, bevor wir am Turnier des Sees teilnehmen können. Ja gut, ein bisschen Übung, um sich mit den heimischen Fischen vertraut zu machen, ist gar keine schlechte Idee. Doch fischig wird’s, wenn wir für einen kleinen Fisch 4 Punkte bekommen und für das Turnier 90 brauchen. Da ist der See halb leer gefischt, bevor das Turnier startet.

Wenn wir uns dann tatsächlich für ein Turnier qualifiziert haben, machen wir im Turnier leider genau das Gleiche wie außerhalb des Turniers. Jetzt haben wir jedoch nur eine begrenzte Zeit und konkurrieren mit drei anderen Anglern, wer den größten und schwersten hat… also aus dem Wasser gezogen! Das Turnier selbst macht wirklich Laune, aber wäre so schlimm gewesen, uns als Spielern die Wahl zu lassen, ob wir nicht direkt ins Turnier wollen , anstatt willkürlich Fische zu fangen, die keinerlei Einfluss auf alles andere im Spiel haben. Es sei denn, wir landen einen der legendären Fische oder Belohnungsfische, die uns Leistungspunkte bringen.

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Fischen geht so: Wirf den Köder aus und ziehe ihn durch das Wasser, bis er einen Fisch anzieht. Beißt der Fisch an, schlägst du an, also ziehst an der Schnur und hast ihn am Haken. Um deinen Fang einzuholen, musst du auf die Spannung der Schnur achten, denn sie soll nicht reißen, bis der Fisch seine Ausdauer verliert. Alle wichtigen Informationen werden auf dem Bildschirm angezeigt, so dass wir immer genau wissen, wie viel Ausdauer der Fisch hat und wie stark die Schnur noch ist.

Das ist am Anfang zwar alles lustig und macht Spaß, aber recht schnell wird das ganze angeln zur „Gewohnheit“. Was ich damit meine? Nun die Abläufe sind immer gleich und da wir sämtliche Infos haben wie Stärke der Schnur, Ausdauer usw. ist es absolut nicht schwer den Fisch zu fangen. Da hätte ich mir von Entwickler gern etwas mehr gewünscht, damit das angeln nicht so schnell „zur Gewohnheit“ wird.

Sind wir mal ehrlich, das Angeln sollte doch das Highlight hier sein und einen richtigen Brecher an Land ziehen sollte sich doch deutlich belohnender und spannender anfühlen.

Mochten wir:

  • Viele Fische
  • Turniere

Mochten wir nicht:

  • Zu viel “grind” im Spiel (angeln vorm Turnier)
  • Grafik
  • Angeln wird schnell monoton und öde

Als Fazit ist zusagen, dass Bass Pro Shops: The Strike – Championship Edition eine ganz ordentliche Angelsportsimulation ist aber als Spiel auf Dauer nicht viel Spaß bietet. Allerdings kommt hier die Stärke der Switch zu tragen, spielt man nämlich mit Freunden zusammen und versucht den Größten (ihr Ferkel!) zu fangen, macht das echt Spaß. Rein solo ist es nach 5 Stunden schon sehr monoton.

Also dann meine lieben Peonz, wir sehen uns beim fischen.

BaBa

Wertung:

4/10



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