198X – eine liebevolle Hommage an die 80er Arcade Games

198X gibt es für den PC und die PS4 bereits seit dem Sommer 2019. Nun folgten auch die Versionen für die Xbox One sowie die Nintendo Switch. 

Für unseren Test haben wir uns die neu erschienene Nintendo Switch Fassung geschnappt. Dabei blicke ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück, denn so gut mir 198X letzten Endes gefallen hat, bot das Spiel für den Preis schlichtweg zu wenig. Doch dazu später mehr. Worum geht es in 198X überhaupt?

Bei 198X handelt es sich um den ersten Teil einer in Episoden-Form erzählten Reihe, so zumindest der Plan. Schließlich haben diverse Crowdfunding Aktionen dem Entwickler Hi-Bit Studios dazu verholfen, das Spiel in die Stores zu bringen. So eine Finanzierung muss folglich auch für weitere geplante Teile klappen. Besonders der Grafikstil hat es mir angetan. Ich bin ja ein riesen Fan von Pixel Art und wenn diese noch dazu gut gemacht ist, freut mich das umso mehr. Die Präsentation von 198X ist einfach nur spitze. Die Geschichte dreht sich um einen Jugendlichen Charakter namens Kid, welcher in seiner Freizeit gerne in Arcade Games versinkt. In wirklich schön gestalteten Zwischensequenzen bekommen wir die Story präsentiert, welche auf mich ziemlich dramatisch gewirkt hat. Allerdings möchte ich euch nicht allzu viel vorwegnehmen, denn so kurz das Spiel auch ist, hat es sich doch gelohnt. 198X hat es geschafft mich direkt in seinen Bann zu ziehen.

Spielerisch bleibt 198X hingegen mau. Wir bekommen fünf unterschiedliche Arcade Happen serviert, welche allesamt wieder grandios aussehen, keine Frage. Wer jedoch eine Herausforderung sucht, ist hier definitiv falsch. Außer – jemand ist so ungeschickt wie ich, denn die Racing Einlage hat mich an den Rand der Verzweiflung gebracht. Das Spielgeschehen und auch die Story-Zwischensequenzen werden mit passender und hochwertiger Chiptune Musik untermalt.

Ihr merkt schon, dass ich überwiegend positiv über 198X spreche. Kommen wir nun aber zum größten Manko, den dieses Spiel bietet, nämlich die Dauer. Mit rund 2 Stunden Spielzeit kann man das Spiel zwar bequem an einem Abend durchspielen, allerdings müsst ihr für das Erlebnis schon satte €9,99 im E-Shop hinlegen. Der Eine oder Andere wird jetzt meinen, 10 Euro für ein 2 Stunden Spiel? No wai! Dazu allerdings ein kurzer Vergleich: Wenn ich auf Amazon einen digitalen Film kaufe, bezahle ich eventuell sogar mehr und bin auch nicht wesentlich länger beschäftigt.

Mein Fazit also zu 198X: Der Titel ist eine liebevolle Hommage an die 80er Arcade Games. Jeder, der diese Zeit entweder erlebt hat oder aber ein Liebhaber solcher klassischer Arcade Games ist, sollte auf jeden Fall einen Blick riskieren und ein ambitioniertes Indie Studio supporten.

Wertung:

7/10



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