Ghostwire: Tokyo im Test

Tokio wurde von einem übernatürlichen Kult überrannt, und alle Zivilisten haben sich auf mysteriöse Weise scheinbar in Luft aufgelöst. Wir wachen mitten in der Katastrophe als Akito auf, ein 22-jähriger Student, der am Rande des Todes stand und von einem mysteriösen Schatten namens KK gerettet wird. Mit brandneuer übernatürlicher Kraft muss Akito mit KK zusammenarbeiten, um den Mann hinter all dem Chaos aufzuspüren.

Als ich in Ghostwire Tokyo einstieg, hatte ich keine Ahnung, worauf ich mich einließ. Diese Verwirrung wurde nur noch größer , als der Eröffnungsfilm Rätselhaft und Mysteriös verlief, doch nach einigen Minuten zeigt uns die Story worum es wirklich geht in dieser Geisterhaften Welt.

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Auf den ersten Blick bietet Ghostwire Tokyo erschreckend viele Mechaniken, welche allerdings recht bald in Fleisch und Blut über gehen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, nimmt man es spielerisch mit Horden von Yokai, den übernatürlichen Gegnern in Ghostwire Tokyo, auf.

Dabei ist jeder Yokai anders. Jeder hat eigene Fähigkeiten spendiert bekommen, und erfordert am besten eine andere Taktik. Manchmal ist es besser brachial zuzuschlagen, aber auch schleichen und Gegner lautlos erledigen ist möglich. Ab und an tauchen auch einzigartige Gegner auf, welche ein besonderes Geschick verlangen und gnadenlos die Kampfmechaniken des Spiels abfragen. Die Kämpfe machen einen großen Teil der Faszination von Ghostwire Tokyo aus, da sich diese gleichermaßen erschreckend wie brachial anfühlen.

Akito nutzt die Kraft der Elemente durch die Fähigkeit namens ätherisches Weben , es beginnt am Anfang mit Windangriffen , die schnell schießen, aber nicht viel Schaden verursachen, aber nach geraumer zeit erlernt Akito auch  Feuer- und Wasserelemente . Der Wechsel zwischen diesen Elementen im Laufe des Spiels ist ein entscheidender Teil des Kampfsystems, was es sehr hektisch macht, das falsche Element zur falschen Zeit gegen den falschen Yokai auszuwählen, kann zum Tode führen.

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Auf welchen Schwierigkeitsgrad sollte ich spielen? Gibt es Strafen oder Sanktionen wenn ich Sterbe? Nun diese Fragen waren schnell nach dem ersten Tot geklärt. Ich fand heraus, dass nichts passiert. Man erhält keine Form von Strafe und hatte keine zu großen Schwierigkeiten wenn man auf dem schwersten Schwierigkeitsgrad  spielt, ich wurde lediglich zu meinem letzten automatischen Checkpoint  zurückgesetzt. Normalerweise wird der Spielstand  kurz vor einem Kampf gespeichert.  Danach konnte ich sogar die Entscheidung treffen, entweder rauszugehen und mehr von Tokio zu erkunden oder die Begegnung nochmals zu versuchen und eventuell anders an das Problem heran zu gehen. Nicht für das Sterben bestraft zu werden, erlaubte mir also, so zu spielen, wie ich es will. Ich konnte rücksichtslos spielen und Spaß haben, sterben und schließlich das unvermeidliche Schicksal akzeptieren oder vorsichtiger und mit einer besseren Taktik herangehen.

Das Kämpfen ist aber nicht der einzige  angenehme Aspekt von Ghostwire Tokyo,  da es als  Yokai-Jäger unglaublich viel Spaß macht und in der ganzen Stadt Nebenquests verstreut sind , in denen ich einem Geist bei unerledigten Aufgaben helfen muss, um ihm beim Übertritt in die andere Welt zu helfen. Die Nebenquests machten fast noch mehr Spaß als die Hauptquests, da schon alleine die Umgebung ein echtes Highlight ist.

Wenn ich nicht gerade die Hauptquests und Nebenquests gemacht habe, war die Erkundung Tokios die beste Open-World-Erfahrung, die ich je gespielt habe, da jedes  Gebiet über einen Schrein verfügt, welchen es zu reinigen gilt. Jeder Schrein zeigt zusätzlich an, wie viel zu seinem Gebiet gehört und welche Schätze es dort zu finden gibt. Tokio zu erkunden, um Collectibles zu finden, welche ich an schwebende mystische Katzen verkaufen kann, oder verlorene Seelen zu finden, die von der Korruption überholt wurden, bot mir eine Atempause von der Yokai-Jagd. Letztendlich repräsentiert das alles, was Ghostwire Toyko ausmacht.

Es spielte keine Rolle, ob ich die Stadt erkunde und verlorene Seelen rettete oder Yokai mit brandneuen Fähigkeiten bekämpfte, die ich im Skilltree freigeschaltet habe. Es spielte keine Rolle, ob ich die Hauptquest fortsetzte und das Geplänkel zwischen Akito und KK höre oder ob ich verlorenen Seelen helfe, in ihre Häuser zurückzukehren. Ich hatte Spaß. So viel Spaß, dass ich nicht aufhören wollte. Ich könnte Stunden damit verbringen, durch die Straßen Tokios zu laufen, auf der Suche nach verlorenen sprechenden Tanookis, die zu ihrem Boss zurückkehren müssen, oder ich könnte die Zeit damit verbringen, durch die Dächer zu fliegen und Wanderer (eine Art Yokai) zu bekämpfen. Ich könnte Stunden damit verbringen, einen Feind nach dem anderen zu bekämpfen, Nebenquests zu machen oder Hauptquests zu erledigen, und ich weis, dass ich Spaß haben würde, egal welchen Weg ich wählen würde.

Ghostwire Toky ist ein Highlight dieses noch jungen Gaming Jahres und ich bin mir sicher, dass dies im Laufe des Jahres weiterhin eines meiner Lieblingsspiele sein wird.

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